Lasermedizin: "schmerzfreie" Behandlung ohne Spritze und ohne Bohrer
Die Lasermedizin hat in den letzten Jahren, besonders im Bereich der Dentalmedizin, große Fortschritte gemacht. Heute können verschiedene Lasersysteme für die unterschiedlichsten zahnmedizinischen Probleme/Indikationen zum Einsatz kommen. Ein Beispiel ist der innovative Wasser-Laser Waterlase.
Das Lasersystem WaterLase:
Das Lasersystem trägt erkrankte Zahnsubstanz ab, ohne Zahn oder Zahnfleisch direkt zu berühren. So ersetzt Waterlase ? beispielsweise bei der Kariesbehandlung ? den Einsatz von Bohrer und Spritze und erspart dem Patienten die rotierende Bohrervibration, die die Nerven reizt und den Schmerz verursacht. Das Wasser unterstützt den Laser: Es schneidet, kühlt und trägt gemeinsam mit dem Laserlicht zum Beispiel geschädigte Zahnsubstanz ab und vernichtet darüber hinaus Bakterien, so dass möglichen späteren Entzündungen von vornherein der Nährboden entzogen wird.
Die neueste Generation dieses von der Firma Biolase im kalifornischen San Clemente entwickelten Lasersystems nutzt den so genannten hydrokinetischen Effekt: Ein Teil des eingesetzten Wassers kühlt und verdampft dabei, der andere Teil wird beschleunigt und trifft mit Höchstgeschwindigkeit punktgenau auf die erkrankten Stellen an Zahn, Zahnfleisch, Zahnwurzel und Knochen. So trägt das Wasser gemeinsam mit dem Laser erkrankte Zahnsubstanz besonders schonend ab.
Im Ergebnis sind ein deutlich verbesserter Substanzerhalt, kleinere Wunden und schnellere Wundheilung festzustellen. Außerdem verringern sich die Behandlungsdauer und die Zahl der notwendigen Sitzungen.
Die Wasser-Laser-Behandlung ist für jeden Patienten von Vorteil, vor allem für Kinder, bei denen durch die praktisch schmerzfreie Behandlung die Entstehung von Angst von vornherein vermieden wird. Darüber hinaus ist die Laserbehandlung besonders empfehlenswert für Risikopatienten, Schwangere, Allergiker und Angst-Patienten.


